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Vorstellung

Zweite Ausstellung der Galerie Ei. Unsere erste Künstlerin:Petra Flierl. "Die leere Leinwand kann man sich als Schachbrett vorstellen, die Farben als Schachfiguren. Das Spiel beginnt, es nimmt seinen eigenen Lauf. Es entstehen komplexe, immer wieder neue Konstellationen. Ein falscher Zug, das Spiel ist halb verloren. Wenn man Schach-Matt ist, entsteht das Bedürfnis es erneut zu versuchen, gibt man auf, ist das Spiel zu Ende." So beschreibt diese Berliner Malerin ihre Art, mit Zweifeln sich selbst und ihrer Kunst gegenüber um zu gehen. Das Spiel, auf das sie sich immer wieder neu einlässt, ist noch längst nicht zu Ende. Was sie treibt, ist eine Art Wahrheitssuche. Und dieser Prozess des Suchens und Verwerfens, des Zerstörens und Neuaufbauens, des Verdichtens und Zerpflückens gibt den Bildern Petra Fliers eine bestürzende Kraft und Lebendigkeit.

Sie sagt, dass oft Zeitungsfotos ihre Phantasie anregen. Imaginäre Gesichter verwandeln sich unter ihren vertrackten Farbstrukturen in rätselhaft-beunruhigende Momentaufnahmen.

Schauen Sie sich unter diesem Gesichtspunkt einfach einmal das Bild "Isabell" an und schauen rüber zu der Fotografie von Karel Kühne genau in der Mitte. Pose, Haltung, Situation sind davon inspiriert. Mit ihrer Farbenenergie gibt Petra Flierl ihren Porträts dazu eine visuelle Präsenz, der man nicht ausweichen kann.

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